Psychotherapeutische Akutbehandlungen und Gruppentherapien via Video sind möglich und sinnvoll.
«Die Wirksamkeit wurde durch Studien belegt. Die Videotherapie kann grundsätzlich empfohlen werden», sagt die Forscherin Prof. Antje Gumz von der Psychologischen Hochschule Berlin im Interview der Zeitschrift «Finanztest» (Ausgabe 9/2022)
Seit April 2022 dürfen Behandlungen regulär zu 30 Prozent digital stattfinden, heißt in dem Bericht. Praktisch sind Online-Sitzungen etwa für Personen, die in schlecht versorgten Gebieten wohnen, für Kranke, für Frauen im Wochenbett oder auch für Trennungskinder mit mehreren Wohnorten. Auch, wer viel unterwegs ist, kann profitieren.
Nicht für den Einstieg geeignet
Für Online-Sitzungen sollten Patienten unbedingt sicherstellen, dass sie einen ruhigen Raum zur Verfügung haben und Familienmitglieder nicht zuhören können.
Zudem sind Videokonferenzen nicht für jede Stufe der Therapie geeignet. Psychotherapeutische Sprechstunden und Probe-Sitzungen (Probatorik) müssen vor Ort stattfinden. Ein persönlicher Kontakt zwischen Therapeut und Patient zu Anfang ist laut «Finanztest» unerlässlich.
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