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    Völliger Verzicht: Trockenfasten - lieber nicht!

    Saarbrücken (dpa/tmn) - Keine feste Nahrung, keine Flüssigkeit: Trockenfasten soll den Körper besonders effektiv entgiften. Dies behaupten zumindest die Verfechterinnen und Verfechter dieses eher bedenklichen Fastenansatzes. Ernährungswissenschaftler warnen indes vor Gesundheitsschäden, wenn man dem Körper zu lange trocken legt.

    Die Einschätzung der Ernährungsexpertin Aline Emanuel ist ähnlich: «Wissenschaftlich betrachtet ist das Trockenfasten nicht erforscht - und stellt für den Normalbürger eher ein Risiko dar», erklärt die Dozentin der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement in Saarbrücken.

    Vor allem der weitgehende Verzicht auf Wasser bei dieser Methode ist aus Sicht der Expertin ein Problem. Schon geringe Wasserverluste von rund zwei Prozent des Körpergewichtes sorgten demnach für eine verminderte Leistungsfähigkeit in Folge der Dehydration.

    Kopfschmerzen und Probleme mit der Verdauung seien möglich: «Gerade deshalb ist es wichtig, ausreichend zu trinken», so Emanuel. 1,3 bis 1,5 Liter sollten es bei Erwachsenen täglich mindestens sein.

    In der Praxis lasse sich ein Teil des Tagesbedarfs an Flüssigkeit zwar über wasserhaltiges Obst und Gemüse abdecken, aber eben nicht ausschließlich.

    © dpa-infocom, dpa:210511-99-558776/2

    Text: dpa / Bild: Christin Klose (dpa) (12.05.2021)

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