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    Mildes Wetter bringt erste Probleme für Pollen-Allergiker

    Mönchengladbach (dpa/tmn) - Das vielerorts milde Wetter bringt die ersten Probleme für Pollenallergiker mit sich. «Durch die jetzige warme Wetterperiode explodiert die Natur natürlich», sagt Sonja Lämmel vom Deutschen Allergie- und Asthmabund.

    In vielen Regionen Deutschlands gibt es schon eine geringe bis mittlere Belastung durch Hasel- und Erlenpollen. Dies zeigt der Pollenflug-Gefahrenindex des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Das seien Frühblüher, erklärt Lämmel. Auch Birke und Esche zählten dazu, doch die Pollen sind laut DWD-Index hierzulande noch nicht unterwegs: Mit Birken- und Eschenpollen sei je nach Witterung ab Mitte bis Ende März zu rechnen, sagt Lämmel.

    Erste Beschwerden

    Für Betroffene heißt der Hasel- und Erlenpollenflug: Erste Beschwerden können sich bemerkbar machen - beispielsweise eine juckende Nase, tränende Augen, Husten, Atemnot oder allergisches Asthma. Auch Hautbeschwerden sind möglich.

    Pollenallergiker sollten sich auf jeden Fall jetzt wieder ihre antiallergischen Medikamente besorgen. Allergieasthmatiker prüfen, ob ihre Sprays noch haltbar sind - und sprechen eventuell noch mal mit ihrem Arzt, ob die Einstellung ihrer Medikamente noch so passt.

    Nicht gleich «Corona-Schublade» aufmachen

    Bei bestimmten Symptomen denken Betroffene in der aktuellen Zeit vielleicht zuerst nicht an ihre Allergie, sondern an eine mögliche Corona-Infektion. «Hier gibt es aber klare Unterschiede», so Lämmel. Bei einer Allergie treten zum Beispiel nach ihren Angaben kein Fieber oder Gliederschmerzen auf - und antiallergische Medikamente würden Symptome einer Infektion mit dem Sars-CoV-2-Virus nicht lindern.

    Ihr Rat: «Kurz überlegen und nicht vorschnell Panik bekommen.» Ein kurzer Anruf beim Arzt könne die Unsicherheit nehmen, ob es sich um Symptome einer Pollenallergie oder Corona handelt.

    Übrigens: Das Tragen einer Maske zum Schutz vor dem Coronavirus trägt womöglich auch dazu bei, dass sich eine Allergie nicht so bemerkbar macht. Lämmel: «Durch das Tragen einer Maske atmet man sicherlich weniger Pollen ein.»

    © dpa-infocom, dpa:210219-99-510053/2

    Text: dpa / Bild: Angelika Warmuth (dpa) (19.02.2021)

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