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Mit den ersten kr�ftigen Sonnenstrahlen herrscht wieder Flugwetter - Flugwetter f�r Bl�tenpollen...


Flugwetter

Haselbl�te

Auch wenn der lange Winter 2008/09 etwas anders vermuten l�sst: Die Klimaver�nderungen mit den erh�hten Monatsmitteltemperaturen zeigen sich nun auch in einer ver�nderten Pollenflug-Situation. Bl�tenpollen werden von den Pflanzen meist fr�her und oft auch �ber l�ngere Zeitr�ume freigesetzt. Gr�ser und Brennesselpollen bis tief in den November hinein, Hasel- und Erlenpollen bereits ab Dezember bis weit ins darauf folgende Fr�hjahr. Die Basis f�r eine solche Einsch�tzung liefert die Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst (PID), die exklusiv mit ihrem Partner, dem Deutschen Wetterdienst, zusammenarbeitet. Dem Deutschen Wetterdienst stehen zahlreiche Beobachter zur Verf�gung, die die Pflanzen-Wachstumsphasen in der freien Natur beobachten. 400 so genannte "ph�nologische Sofortmelder" geben den Bl�hbeginn verschiedenster Pflanzen bekannt. Die Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst misst an ca. 45 Orten der Bundesrepublik Deutschland den aktuellen Pollenflug durch geschultes Personal. Aus den Messungen geht hervor, dass nun schon mit dem April die "hei�e Phase" der Pollenflugsaison beginnt.

Die Problematik der ver�nderten Pollenflug-Situation in Folge erh�hter Monatsmitteltemperaturen durch den Klimawandel wird sich schwerlich beeinflussen lassen. Also sollte man als Betroffener oder Interessierter das Hauptaugenmerk darauf legen, m�glichst vorzubeugen, den Einfluss der Pollen zu minimieren und die Pollenallergie effektiv zu therapieren.

Es gibt eine Reihe von Medikamenten, die akute Beschwerden lindern. L�ngerfristige Hilfe verspricht die so genannte Hyposensibilisierung. Dabei werden dem Patienten �ber einen langen Zeitraum steigende Mengen des Allergie ausl�senden Stoffes (Allergen) unter die Haut gespritzt. Auf diese Weise wird eine allm�hliche Gew�hnung an die fremde Substanz erreicht. Die Erfolgsaussichten der Behandlung sind unterschiedlich. Nach Angaben des Allergie Dokumentations- und Informationszentrums ADIZ in Bad Lippspringe haben Gr�serpollenallergiker danach in etwa 70 Prozent der F�lle weniger oder gar keine Beschwerden mehr. Bei Baumpollenallergikern liegt diese Zahl zwischen 60 und 70 Prozent.

Wichtige Verhaltensregeln w�hrend der Pollenflugsaison finden Sie unter Heuschnupfen, Hintergrundinformationen unter Pollenallergie. Weniger bekannte aber nicht weniger interessante Zusammenh�nge und Sachverhalte m�chten wir nachfolgend vorstellen:

Mit Kohlendioxid gegen Heuschnupfen
Eine ungew�hnliche neue Behandlungsmethode k�nnte in K�rze Erleichterung f�r Millionen von Heuschnupfengeplagten bringen, und das praktisch ohne Nebenwirkungen: Allein die einmalige Gabe von Kohlendioxid in jedes Nasenloch lindert die Beschwerden der Betroffenen deutlich, konnten amerikanische Forscher jetzt zeigen. Kohlendioxid k�nnte damit als sicheres und schnell wirksames Medikament gegen die akuten Beschwerden bei einer Pollenallergie eingesetzt werden.

Patienten, die mit Kohlendioxid behandelt wurden, berichteten bereits zehn Minuten nach der Gassp�lung �ber eine deutlich freiere Nase und weniger Niesen als eine Placebo-Gruppe. Diese Verbesserungen hielten �ber die n�chsten 24 Stunden an. Insgesamt verbesserten sich die Heuschnupfensymptome bei zumindest der H�lfte aller Patienten, die mit Kohlendioxid behandelt worden waren, nach 30 Minuten um 50 Prozent.

Nasenfilter soll vor Heuschnupfen sch�tzen
Australische Wissenschaftler entwickelten einen Nasenfilter, an dem Pollen, Hausstaub und Tierhaare einfach h�ngen bleiben. Diese k�nnen dadurch nicht mehr die typischen Beschwerden ausl�sen. Die Wissenschaftler testeten ihre Erfindung bisher an mehreren Dutzend Versuchspersonen mit Heuschnupfen. Die H�lfte erhielt einen wirkungslosen Plastikst�psel, die andere Gruppe wurde mit dem Nasenfilter ausgestattet. Die Probanden sollten sich �ber mehrere Stunden im Freien aufhalten.

Der Nasenfilter schien seine Wirkung zu tun, denn keine Testperson mit Filter hatte nennenswerte Heuschnupfensymptome. Den Tr�gern des Plastikst�psels hingegen lief die Nase, juckten die Augen und sie mussten st�ndig niesen. Das Geheimnis des Nasenfilters ist eine klebrige Schicht, die Pollen und Staubpartikel abf�ngt. Au�erdem leitet er die Atemluft, �hnlich wie die Hautfalten in der Nase, im rechten Winkel auf diese Beschichtung. So k�nnen fast 97 Prozent der Pollen abgefangen werden. Erste Untersuchungen zeigten, dass er auch bis zu 80 Prozent der typischen Hausstaubpartikel und Tierhaare abfangen kann.

Fieber im 1. Lebensjahr beugt Allergien vor
Kinder, die im ersten Lebensjahr mindestens zweimal hohes Fieber durchstanden, bekommen sp�ter seltener Heuschnupfen oder Asthma. Bei jedem zweiten Kind, das keinmal oder nur einmal hohes Fieber gehabt hatte, fanden Wissenschaftler bereits eine �berempfindlichkeit gegen ein Allergen. Doch nur jedes dritte Kind zeigte Anzeichen einer Allergie, wenn es zweimal oder noch �fter hohes Fieber �berstanden hatte.

Die Abwehr von Krankheitserregern beeinflusst offenbar die Entwicklung des Immunsystems. So kommt es sp�ter seltener zu sch�dlichen �berreaktionen. Offenbar k�nnen einfache Erk�ltungen und virale Infekte das Immunsystem trainieren und damit St�rungen wie Allergien und Asthma vorbeugen. Die Ergebnisse dieser Studie st�tzten die so genannte Schmuddeltheorie, nach welcher der Vormarsch der Allergien in den Industriel�ndern auf �bertriebener Hygiene beruht.

Hunde oder Katzen senken das Allergierisiko
Kinder bekommen seltener Allergien, wenn sie schon sehr fr�h engen und h�ufigen Kontakt zu Hunden oder Katzen haben: Haustiere k�nnen das Allergierisiko um mehr als f�nfzig Prozent senken. �ber Generationen hinweg seien Allergologen davon ausgegangen, dass Haustiere die Entstehung von Allergien f�rderten.

Die Wissenschaftler vermuten, dass f�r die geringere Allergierate so genannte Endotoxine verantwortlich sind. Diese Stoffe kommen im Speichel von Hunden oder Katzen vor und k�nnten sich regulierend auf das Immunsystem und damit auf allergische Reaktionen auswirken.

Herumtollen bewahrt vor Heuschnupfen
K�rperliche Aktivit�t kann Kinder vor Heuschnupfen bewahren. Das Risiko, eine Pollenallergie zu entwickeln, ist f�r Kinder, die sich wenig bewegen, bis zu f�nfzig Prozent h�her als f�r aktive Kinder. Die biologischen Mechanismen dieses Zusammenhangs sind jedoch noch unklar. Als m�glichen Erkl�rungsansatz dieses Zusammenhangs verweist man auf Studien, die belegen, dass regelm��ige k�rperliche Bewegung das Immunsystem st�rkt.

Allergisch durch gest�rte Darmflora
Eine gest�rte Darmflora kann Allergien beg�nstigen. Das haben amerikanische Forscher in Experimenten an M�usen gezeigt. Die Tiere reagieren empfindlicher auf eingeatmete Allergene, wenn ihre Magen-Darm-Flora zuvor durch Antibiotika ver�ndert wurde. Die weite Verbreitung von Antibiotika und die oft unausgewogene Ern�hrung in den westlichen Industriel�ndern k�nnten daher f�r die Zunahme von Allergien und Krankheiten wie Asthma mitverantwortlich sein.

Auch der Mensch atmet Allergene wie Bl�tenpollen oder Tierhaare nicht nur ein, sondern schluckt sie in geringen Dosen auch herunter. So gelangen sie in den Magen-Darm-Trakt. Ist die Darmflora durch falsche Ern�hrung oder Antibiotika geschw�cht, reagieren die Zellen des Immunsystems empfindlich auf die Allergene, folgern die Forscher. Diese Empfindlichkeit �bertrage sich auch auf andere Organe wie die Lunge.

Forscher raten daher zu einer ausgewogenen Ern�hrung, die dem Aufbau und Schutz der Darmflora dient. Besonders Menschen, die Antibiotika einnehmen m�ssen, empfehlen sie eine zuckerarme Kost mit vielen Fr�chten und Gem�se.

Unregelm��iger Periode - mehr Asthma und Allergien
Frauen mit unregelm��igem Menstruationszyklus leiden h�ufiger unter Asthma und Heuschnupfen. Die Symptome und Krankheiten k�nnten auf eine gemeinsame Ursache bereits bei der Entwicklung im Mutterleib zur�ckgehen. Da bereits aus fr�heren Studien bekannt ist, dass weibliche Sexualhormone f�r die Entstehung von Asthma und Heuschnupfen eine Rolle spielen, untersuchten norwegische Wissenschaftler einen m�glichen Zusammenhang zwischen Allergien und unregelm��igen Menstruationszyklen.

Junge Frauen mit einer unregelm��igen Periode litten dabei wesentlich h�ufiger unter Asthma und Pollenallergien als junge Frauen mit einem geregelten Menstruationszyklus. Bei Frauen �ber 43 Jahren konnten Svanes und ihr Team keinen Zusammenhang mehr zwischen Allergien und einer unregelm��igen Periode feststellen.

Sch�tzt Stillen doch nicht vor Allergien?
Stillen sch�tzt nicht vor Allergien, Asthma und Heuschnupfen. Ehemals gestillte Kinder leiden als Jugendliche oder junge Erwachsene sogar h�ufiger unter diesen Krankheiten als Altersgenossen, die als Babys keine Muttermilch erhalten hatten. Das ergab eine umfangreiche kanadisch-neuseel�ndische Studie. Die Untersuchung widerspricht damit zahlreichen fr�heren Studien, die zu gegenteiligen Ergebnissen gekommen waren.

Geimpfte Zedern geben weniger Pollen ab
Japanische Forscher wollen die Zedern in Tokio mit Impfungen an der Pollenproduktion hindern und damit Millionen von Einwohnern den Heuschnupfen ersparen. Die Impffl�ssigkeit "Maleic Hydrazide", die �blicherweise benutzt wird, um das Keimen von Kartoffeln und Zwiebeln zu verringern sei billig und umweltvertr�glich, berichtet die "Japan Times". Bei m�nnlichen Zedern reduzierte sie die Anzahl der Pflanzen, die den Pollen produzieren, um 96 Prozent, zeigten Versuche des forstlichen Versuchslabors in Tokio.

Weitere Informationen erhalten Sie unter Allergien!

Eine umfassende Beratung zum Thema "Allergien, Heuschnupfen und Asthma" gibt Ihnen gern Ihr Apotheken-Team.

Interessante Informationen bietet auch das Allergieportal unter www.stern.de/allergie.

Quelle: Text: meXXart pohl & veith GbR, wissenschaft.de / Bild: Bilderbox.com


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