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Hautschutz aus dem Mutterleib

Geburt eines Kindes

Forscher bauen Fruchtschmiere von Neugeborenen nach, um Hautkranken zu helfen.

Abgestorbene Hornhautzellen, ein bisschen Fett aus der Schafswolle, etwas Wasser � und fertig ist die Zaubersalbe. Dieses Rezept stammt allerdings nicht aus einer Hexenk�che, sondern aus einem wissenschaftlichen Labor: Niederl�ndischen Forschern ist ein exakter Nachbau der sogenannten Frucht- oder K�seschmiere gelungen, die Neugeborene im Mutterleib vor dem Fruchtwasser und bakteriellen Infektionen sch�tzt. Die Creme k�nne k�nftig Menschen mit sehr rissiger trockener Haut oder Hautkrankheiten helfen, hoffen die Wissenschaftler um Robert Ri�mann von der Universit�t Leiden. Auch zur Unterst�tzung der Wundheilung sei sie geeignet.

Babys kommen mit gesunder weicher Haut zur Welt, obwohl sie monatelang der Feuchtigkeit ausgesetzt waren � w�hrend Erwachsene bereits nach einem ausgiebigen Bad mit Schrumpelfingern und ausgetrockneter Haut aus der Wanne steigen. Der Grund f�r diesen Unterschied ist Vernix caseosa, auch K�seschmiere genannt, eine wei�liche Cremeschicht, mit der die Haut von Neugeborenen �berzogen ist. Ihre sch�tzenden und heilenden Eigenschaften waren schon l�nger bekannt, als die Niederl�nder auf die Idee kamen, sie in Form einer Hautcreme nutzbar zu machen. Die Creme setzt sich aus 80 Prozent Wasser, 10 Prozent Hornschuppen und 10 Prozent Lipiden, also Fetten, zusammen.

Ihre sch�tzenden Eigenschaften verdankt die K�seschmiere vor allem der Kombination aus den abgestorbenen Hautzellen und der besonderen Anordnung der Lipide sowie der unterschiedlichen L�nge der sogenannten Lipid-Schw�nze: Die wasserliebenden Lipid-K�pfe sind von Wasser umgeben, w�hrend sich die wasserabsto�enden Schw�nze mit den Schw�nzen anderer Lipide verbinden und so eine feuchtigkeitsabweisende Membran bilden. Weil die Schw�nze unterschiedlich lang sind, kann die Creme je nach Temperatur ihre Konsistenz ver�ndern: Je k�lter, desto fester ist die Creme, je w�rmer, desto fl�ssiger wird sie.

Als Grundlage f�r die synthetische Herstellung der Creme nutzten die Forscher Lanolin � Wollwachs, das aus Schafswolle gewonnen wird. Aus dem Lanolin isolierten sie die Lipide, die denen der K�seschmiere am �hnlichsten waren, und verarbeiteten sie zusammen mit synthetisierten Hornzellen und Wasser. In ersten Tests hat sich die k�nstlich erzeugte K�seschmiere bereits bew�hrt: Die Forscher zerst�rten die Hautbarriere von M�usen, indem sie ein Klebeband auf deren Haut dr�ckten und wieder abrissen. Die Stellen, die mit echter oder synthetischer K�seschmiere behandelt wurden, waren bereits nach vier Tagen wieder vollst�ndig regeneriert. Unbehandelte Stellen ben�tigten hingegen acht Tage, also doppelt so lange. Klinische Tests sollen nun folgen.

Mitteilung der European Synchrotron Radiation Facility

Text: wissenschaft.de / Bild: BilderBox.com


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