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Anhand der R�ckenmarkfl�ssigkeit sind Diagnosen der Demenzerkrankung m�glich.
Amerikanische Wissenschaftler haben einen Test entwickelt, der mit 87-prozentiger Sicherheit vorhersagt, ob ein Mensch an Alzheimer leidet. M�glich wird dies mit zwei Biomarkern, die Hinweise auf die Erkrankung liefern. Die Wissenschaftler �berpr�ften das Testverfahren in einer Studie mit 410 Freiwilligen.
Die Teilnehmer der Studie stammten von 56 verschiedenen Orten in den USA und in Kanada. Die Forscher entnahmen ihnen R�ckenmarkfl�ssigkeit und untersuchten das Vorkommen zweier Molek�le: des Peptids Amyloid Beta 42 und des Proteins Tau. Die Zerst�rung von Nervenzellen bei Alzheimer geht einher mit einer Erh�hung der Konzentration von Tau und mit einer Abnahme von Amyloid Beta 42 in der R�ckenmarksfl�ssigkeit. Die Forscher nutzten die beiden Biomarker, um zuk�nftige Ausbr�che von Alzheimer zu diagnostizieren. Au�erdem untersuchten sie die R�ckenmarksfl�ssigkeit von garantiert gesunden Patienten und aus verstorbenen Alzheimer-Patienten.
Insgesamt stimmten die Testergebnisse mit einer Sicherheit von 87 Prozent. Negative Diagnosen, die eine Erkrankung ausschlie�en, trafen sogar in 96 Prozent der F�lle zu. Zudem konnten die Forscher mit 81-prozentiger Sicherheit vorhersagen, ob sich aus einer leichten geistigen Beeintr�chtigung in der Zukunft Alzheimer entwickeln wird. Die Ergebnisse werden vor allem bei der Entwicklung und Erprobung von neuen Medikamenten gegen Alzheimer hilfreich sein, erkl�ren die Forscher.
Leslie Shaw (Penn State University, Philoadelphia) et al.: Annals of Neurology, Online-Vorabver�ffentlichung, doi: 10.1002/ana.21610
Text: wissenschaft.de / Bild: BilderBox.com